Simon Joa

Kammergruppenvorsitzende
Karlsruhe (Stadtkreis)
Architektur
Freie:r Architekt:in
Jahrgang
1978

Vorstellung

Als amtierender Vorsitzender unserer Kammergruppe in Karlsruhe kandidiere ich sehr gerne erneut – als Vertreter aller Mitglieder unserer Stadt, unabhängig davon, ob sie angestellt, verbeamtet oder freiberuflich tätig sind, ob sie gerade beginnen oder seit vielen Jahren im Beruf stehen. In den vergangenen vier Jahren konnte ich meine Vorstellungen in die Arbeit der AKBW einbringen und gemeinsam mit meinem Beisitzerteam neue Impulse setzen. Die Selbstorganisation der AKBW ist für mich ein zentrales Privileg unseres Berufsstandes: Wir können unsere Belange eigenverantwortlich gestalten, und ich möchte dieses Privileg im Sinne aller Kolleginnen und Kollegen in Karlsruhe weiter nutzen und stärken.

Als Gründer von joa studio für architektur in Karlsruhe stehen wir täglich den immer zahlreicher werdenden Herausforderungen im beruflichen Alltag gegenüber. Dabei wird deutlich, wie wichtig eine verlässliche Interessenvertretung und eine gut vernetzte Kammergruppe auf lokaler und regionaler Ebene sind. Ob kleines Büro oder großes Unternehmen, Hochbau, Innenarchitektur, Stadtplanung oder andere Schwerpunkte – ich möchte die unterschiedlichen Perspektiven unserer Mitgliedschaft aufnehmen und in der Kammerarbeit sichtbar machen. Ein besonderes Anliegen ist mir der Austausch mit anderen Fachverbänden und der Politik, um unsere Stärken zu bündeln und gemeinsam für die Interessen unseres Berufsstandes einzutreten. Nur als Gemeinschaft können wir unsere Ziele klar definieren und sie über die verschiedenen Ebenen in die Politik tragen, um unter sich verändernden Rahmenbedingungen und äußeren Einflüssen in unserer Branche bestehen und diese Entwicklung aktiv mit gestalten zu können.

Mir ist wichtig, dass sich alle Architekt: innen, unabhängig von Tätigkeitsfeld und Schwerpunkt, als Teil einer lebendigen Architektengemeinschaft in unserer Stadt verstehen und den Anspruch an unsere Berufsgruppe selbstbewusst vertreten und leben. Der Wandel hat längst begonnen – ich begreife ihn als Chance zum Mitgestalten. Für eine engagierte Interessenvertretung der Architektenschaft in Karlsruhe möchte ich mich auch in den kommenden Jahren einsetzen. Dafür bitte ich Sie herzlich um Ihre Stimme.