Als Architekt und Stadtplaner beschäftigt mich sowohl in der täglichen Arbeit im Büro als auch in der Lehre intensiv die Frage, wie die klimagerechte Transformation unserer Quartiere und Kommunen gelingen kann. Unser Berufsstand trägt hierbei eine besondere Verantwortung.
Die damit verbundenen Gestaltungsspielräume sollten wir bewusst und vorausschauend nutzen. Voraussetzung dafür ist für mich ein konsequent interdisziplinäres Denken und Handeln aller am Planungsprozess Beteiligten – offen, vernetzt und ohne Berührungsängste zwischen den Disziplinen.
Gleichzeitig müssen wir die Rahmenbedingungen unseres Berufsstandes so weiterentwickeln, dass wir dieser Verantwortung auch künftig wirksam gerecht werden können und mit unseren Positionen Gehör finden. Dafür setze ich mich gerne weiterhin ein.
In unserer Kammer engagiere ich mich seit vielen Jahren, zuletzt seit 2018 als Vorsitzender der Strategiegruppe „Stadt – Land“ sowie des Kompetenzteams „Landesentwicklung“. Die ehrenamtliche Mitarbeit in der Kammer habe ich stets als tolle Möglichkeit erlebt, wichtige Prozesse für unseren Berufsstand aktiv mitzugestalten.
Mit meiner Kandidatur für die Landesvertreterversammlung möchte ich dieses Engagement fortführen und insbesondere den interdisziplinären Dialog stärken – innerhalb der Kammer wie auch im Austausch nach außen.