Dennis Ewert

Kammergruppenvorsitzende
Mannheim
Architektur
Freie:r Architekt:in
Jahrgang
1990

Vorstellung

Die Zukunft unserer Baukultur mitgestalten

Vor zwei Jahren habe ich mich mit dem Ziel beworben, die Kammergruppe Mannheim fachlich zu stärken, noch sichtbarer zu machen und ihre Stimme in Politik und Öffentlichkeit zu schärfen. Heute kandidiere ich erneut als Vorsitzender, weil wir wichtige Schritte gegangen sind, die Herausforderungen für unseren Berufsstand jedoch weiter zunehmen.

Der Strukturwandel in der Bau- und Immobilienwirtschaft ist in den Planungsbüros längst spürbar. Es braucht deshalb eine starke Interessenvertretung, die den Dialog mit Politik und Verwaltung aktiv führt und sich für gute Rahmenbedingungen des Planens und Bauens einsetzt.

Als Mitgründer des Architekturbüros ENSEMBLE+ kenne ich die Herausforderungen insbesondere kleiner und junger Büros aus eigener Erfahrung. Gerade deshalb setze ich mich für faire Vergabeverfahren, den Zugang zu öffentlichen Aufträgen und verlässliche Rahmenbedingungen ein. Sie sind entscheidende Voraussetzungen, um Innovation, Vielfalt und Qualität in unserer Planungslandschaft zu sichern.

Gleichzeitig engagiere ich mich als Mitinitiator von MOFA – Mannheims Ort für Architektur für die Vermittlung von Baukultur. Ich bin überzeugt, dass Architektur und Stadtentwicklung nicht allein Fachthemen sind, sondern Teil gesellschaftlicher Debatten sein müssen. Baukultur braucht Öffentlichkeit, Dialog und Beteiligung.

Diese Überzeugungen prägen auch meine Arbeit in der Kammergruppe. In den vergangenen Jahren konnten wir die Kammergruppe wieder stärker als Ansprechpartnerin für Politik und Verwaltung etablieren und unsere fachliche Expertise unter anderem in den FutuRaum, den Runden Tisch Wohnen sowie die Diskussion um die Zukunft der Multihalle einbringen. Gleichzeitig konnten wir wichtige Impulse zur Vergabekultur setzen und mit den Themenjahren Holzbau und Wohnen neue Netzwerke zwischen Kammer, Berufsverbänden, Bauwirtschaft, Verwaltung, Hochschulen und Stadtgesellschaft schaffen.

Für die kommende Amtszeit möchte ich diesen Weg fortsetzen: die fachliche Kompetenz unserer Mitglieder noch stärker in politische Entscheidungen einbringen, entstandene Netzwerke in konkrete Initiativen überführen und Baukultur weiter in der Stadtgesellschaft verankern.

Dafür möchte ich mich gemeinsam mit einem engagierten Beirat einsetzen und bitte herzlich um Ihr Vertrauen und Ihre Stimme.