Als Vertreter der AKBW im Vorstand des Europäischen Architekturhauses in Straßburg ist grenzübergreifendes Engagement für mich keine Idee, sondern gelebter Alltag. Gemeinsam mit unseren französischen und schweizerischen Partnern organisieren wir jedes Jahr ein trinationales Architekturfestival – 150 Veranstaltungen, drei Länder, eine gemeinsame Überzeugung:
Architektur geht alle an.
Architekturvermittlung in der Gesellschaft und an Schulen gehört selbstverständlich dazu und sorgt für ein besseres Verständnis unserer gebauten Umwelt und unseres Berufsstandes.
Ich arbeite als Architekt im kommunalen öffentlichen Dienst – direkt an der Grenze zu Frankreich, und das ist kein Zufall, sondern Programm.
Wer über die Grenze schaut, lernt: In unserem Nachbarland wird vieles anders gemacht, das kann zum Nachdenken anregen und stellt so manchen unserer Standards in Frage. In Frankreich beispielsweise werden Parkhäuser und Bürogebäude zu Wohnhäusern umgebaut. Dort gilt der Bestand längst als Wert – nicht als Problem. Diese Haltung möchte ich in unsere Kammer tragen.
Der Bestand ist mein Thema – seine Wahrung, seine Anpassung, seine Transformation. In Zeiten begrenzter Ressourcen liegt darin eine echte Chance: Die Instrumente liegen bereit. Was fehlt, sind neue Wege und mehr Mut, diese zu gehen.
Mit dieser Motivation möchte ich mich in der Kammerarbeit für Sie einbringen, kandidiere als Landesvertreter und freue mich über Ihre Stimme.