Studiert habe ich in den 1990er Jahren an der Fachhochschule Hannover, Standort Nienburg an der Weser. Seit fast 30 Jahren arbeite ich überwiegend in der Werk- und Ausführungsplanung als angestellter Architekt.
Seit Januar diesen Jahres engagiere ich mich in der Kammergruppe des Rems-Murr-Kreises und habe dort wundervolle Kolleginnen und Kollegen kennengelernt.
In den vergangenen Jahren hat die Kammergruppe wertvolle Arbeit geleistet, Veranstaltungen organisiert und Formate aufgebaut, die Einblicke in besondere Bauprojekte ermöglichen, Weiterbildung fördern und den direkten Erfahrungsaustausch unter Architektinnen und Architekten stärken. Gemeinsam an diesen Angeboten mitzuwirken, bereitet mir viel Freude und schafft Verbindungen, die über die tägliche Tätigkeit im Büro hinausgehen und mich persönlich wie fachlich bereichern. Die positive Resonanz zeigt, wie wichtig diese Arbeit für unsere Berufsgruppe ist und wie gut sie angenommen wird.
Die Kammer erschien mir lange Zeit weit weg und wenig nahbar – auch weil mein Fokus viele Jahre auf Beruf als Berufung und Familie mit vier Kindern lag. Für ein darüber hinausgehendes Engagement blieb kaum Raum. Durch die Mitarbeit in der Kammergruppe hat sich dieser Eindruck verändert. Unsere Kammer ist die Vertretung unserer gemeinsamen beruflichen Interessen. Dort, wo Menschen bereit sind mitzumachen und sich einzubringen, können gute Rahmenbedingungen, Netzwerke und Impulse mit wertvollen Ideen entstehen.
Deshalb möchte ich mich einbringen und Verantwortung übernehmen. Jung bin ich nicht mehr, aber noch jung dabei – und motiviert, mich auf Neues einzulassen und die Arbeit der Kammer aktiv mitzugestalten, neue Aufgaben anzupacken.