Die Kammer hat meinen Berufsweg begleitet – von den ersten Jahren als Angestellte bis zur Mitinhaberschaft. Mit dieser Verantwortung hat sich auch mein Blick verändert: Ich sehe heute klarer, wie sehr es darauf ankommt, dass Architekt:innen dort mitgestalten, wo die Rahmenbedingungen unseres Berufs entschieden werden. Die Landesvertreterversammlung ist genau dieser Ort – und deshalb kandidiere ich.
Dabei sind mir zwei Themen besonders wichtig: Wohnen, das wirklich für alle funktioniert – und eine Kammer, die ihren Nachwuchs nicht verliert.
Bezahlbares Bauen ist keine Frage des Verzichts auf Qualität, sondern eine Frage von Mut zur Einfachheit, klaren Regeln und politischem Willen. Hier möchte ich die berufspolitische Debatte mit gestalten.
Als Büromitinhaberin erlebe ich täglich, wie viel Potenzial in unserem Nachwuchs steckt – und wie wichtig es ist, dass er gehört wird. Eine Kammer, die das ernst nimmt, wird auch wieder attraktiver für junge Kolleg:innen.
Für beides stehe ich ein – mit Praxiserfahrung und dem Anspruch, etwas bewegen zu wollen.